Das innere Kind entdecken und neue Lebensenergie schöpfen

Das innere Kind in dir ist ein wesentlicher Anteil von dir selbst. Wenn du es von dir abschneidest, wirst du nie ganz sein können.

Das innere Kind ist dein Wesenskern, deine ursprüngliche Wahrheit von dir selbst im Leben, die du irgendwann gegen Sicherheit und analytisches Wissen eintauscht. Solange du das innere Kind nicht wieder in dein Leben hier und heute zurückholst, solange suchst du vergeblich im Außen, um einen Ersatz zu finden.

Doch den gibt es nicht, denn für deine ganz individuelle und unglaublich schöne Art und Weise, wie du eigentlich in der Welt agieren würdest, gibt es nichts, das dies aufwiegen könnte.

Stabile Beziehung zum inneren Kind
Fest und stabil in dir sein ist ein Genuss!

So verbesserst du deine innere Beziehung zu dir selbst - über das innere Kind

Gefühle von Alleinsein und Leere, auch im Beisein von anderen Menschen, beruht oft auf der Abgetrenntheit unseres inneren Erwachsenen von unserem inneren Kind.

1. Lerne deine relevanten inneren Anteile für das innere Kind kennen

2. Übe die 6 Schritte, das innere Kind in dir zu entdecken, zu respektieren und zu befreien

das innere Kind entdecken
Ob du sie annimmst oder nicht, deine Gefühle sind immer da!

1. Erkenne, welche Gefühle und Bedürfnisse gerade da sind, ohne dich von ihnen zu trennen (siehe die 4 Optionen beim erwachsenen Kind)

2. Entwickle deine Absicht, zu lernen statt zu schützen

3. Beginne einen offenen Dialog

4. Entlarve deine falschen Glaubensmuster

5. Gehe die notwendigen Schritte, um Schmerz der Vergangenheit und Gegenwart zu heilen

6. Berücksichtige freundlich die Bedürfnisse deines Kindes

Keine Ahnung, wie du das machen sollst und diese Schritte wirklich aussehen?

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3. Das innere Kind entdecken - 2 Übungen zur Kontaktaufnahme und Unterscheidung

Falls du den Eindruck hast, dass du dich schon länger von deinen Gefühlen abgeschnitten bzw. den Kontakt zu deinem inneren Kind verloren hast, dann können dir diese 2 kleinen Übungen vielleicht ein wenig helfen, wieder mehr zu deinem inneren, wahren Wesenskern zu kommen.

Inneres Kind sehen
Werde ganz, indem du dich wieder mit dem Teil verbindest, der am meisten Spaß macht!

Stell’ dich doch mal deinem inneren Kind vor, so als würdest du selbst tatsächlich ein Kind adoptieren wollen.

Stelle dir das Kind in dir bildlich vor und versuche einmal zwischen den Wünschen und Bedürfnissen des Erwachsenen und jenen des Kindes zu unterscheiden.

Das braucht zu Beginn ein wenig Übung, aber schon bald wirst du beide gut unterscheiden können.

Übung 1: Schreibe einen Brief an das innere Kind

Brief an das innere Kind
Es tut so gut, sich wieder näher zu sein. Alles andere ist ein Missverständnis.

So in etwa habe ich vor etwa 25 Jahren begonnen, mein eigenes Kind zu entdecken – versuche deinen eigenen Brief zu schreiben und deinen ganz eigenen Dialog zu starten

“Hallo! Ich bin’s, dein innerer Elternteil. Ich weiß noch nicht so genau, wer du bist und ich habe dich irgendwann offenbar einfach in eine Ecke geschmissen und mich nicht mehr um dich gekümmert. Auch denke ich, dass du mir damals immer wieder Schwierigkeiten im Leben bereitest, weil du schon so wütend bist und so lange allein.

Ich gebe es gleich zu, ich habe bisher große Angst vor dir gehabt und wollte dich nicht in meinem Leben haben. Immer bin ich vor dir weggelaufen oder habe mich für dich geschämt oder negativ über dich gedacht und habe versucht, jemanden anderen zu finden, der dich so lieben kann, wie du bist. Aber leider war das immer erfolglos.

Jetzt würde ich es mal gerne probieren und dich kennenlernen. Langsam entdecke ich, dass es ja meine Aufgabe ist, dich anzunehmen und gern zu haben, nicht andere. Vielleicht gelingt mir das eines Tages. Ich würde dich auf jeden Fall gerne besser kennenlernen. Ich weiß zwar noch nicht, wie das geht, aber wenn ich nicht weiterweiß, kann ich mir ja Hilfe holen.”

Übung 2: Entdecke den Unterschied zwischen Erwachsener/m und innerem Kind

Unterschied zwischen innerem Kind und Erwachsenen
Das Leben ist bunt und vielfältig. Ohne inneres Kind wirkt alles fahl und grau.

Du kannst diese Unterscheidung überall im Alltag machen. Du wirst dich teilweise wundern, wie groß die Unterschiede zwischen beiden Anteilen sein können.

  • Stell’ dir vor, du suchst dir zwei Filme aus für einen Fernsehabend. Welchen Film würdest du für deine/n Erwachsene/n wählen, welchen für dein Kind?
  • Stell’ dir vor, du gehst in ein Restaurant essen. Welches Gericht wählst du für deine/n Erwachsene/n, welches für dein Kind?
  • Nehmen wir an, du gehst in ein Buchhandlung. Was kaufst du deinem/deiner Erwachsenen, was deinem Kind?
  • Denk’ an Personen, die du kennst und Zeit verbringst. Wen mag dein/e Erwachsene/r, wen mag dein Kind?
  • Welche Menschen schätzt dein Kind am meisten, wen dein/e Erwachsene/r?
  • Wenn du frei hast. Was würde dein Kind, was dein/e Erwachsene/r am liebsten tun?
  • Was hält die/der Erwachsene von deinem Job, was dein Kind?
  • Wenn du dir jeden Beruf aussuchen könntest. Welchen würde dein Kind, welchen dein/e Erwachsene/r wählen?
  • Was ist die Lieblingsfarbe deines Kindes, welche ist die deines/deiner Erwachsenen?